El Niño - Tagebuch einer Ausnahmeerscheinung




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Re: El Niño - Tagebuch einer Ausnahmeerscheinung

Beitragvon judith » Sa 6. Dez 2008, 17:28

Das Eis ist gebrochen :)

Zumindest so ziemlich. Innerhalb vom Käfig ist er immernoch der selbe, traut sich keinen Schritt aus seinem Häuschen raus, wenn er mich in der Nähe wähnt. Aber nachdem ich mir heute seinen Po anschauen musste, weil er da immer rummanipuliert, hab ich ihn mitsamt Haus rausgenommen (ich liebe Iglus ^^). Er lief auf den Arm, hat sich da hingesetzt und ganz lange streicheln und schmusen lassen. Sogar an der Nasenspitze Kraulen fand er ganz toll, er hat sogar zwischendrin geknuspert uuuund mit den Augen geglupscht :) Ganz süß!
Hat natürlich auch viel Paste gekriegt.

Leider sieht der Popo schlimm aus, er hat sich das Pflaster größtenteils runter gerupft und das ist offen :cry: *seufz*
Was nun? Wieder zumachen lassen? Dann kommt die ganze Narkosegeschichte nochmal von vorne. Und er rupft es sich gleich wieder auf. Das können wir nicht jeden Tag so machen, das ist für ihn nicht gesund und ich kann das nicht bezahlen.
Jetzt spül ich das erstmal fleißig und berate mich dann mit der Tierärztin, was sie sinnvoll findet..

Was die Zähmung angeht, sieht es heut sehr gut aus, aber wegen der Kastrationswunde bin ich etwas ratlos...
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von Anzeige » Sa 6. Dez 2008, 17:28

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Re: El Niño - Tagebuch einer Ausnahmeerscheinung

Beitragvon judith » So 7. Dez 2008, 15:51

Ohne Worte :)
BildBild

Ok, im Käfig wird noch gebissen. Und außerhalb vom Käfig auch ab und zu in die Finger, weil er nichts andres mit den Fingern anzufangen weiß. Ansonsten fand er es heute sehr super, hat beim Streicheln geknuspert, Paste gemampft und wollte schon stiften gehen. Hochnehmen ist noch doof, da quiekt er, aber gebissen wurde nicht dabei.

Yuna und Michael können es bezeugen, die durften auch schonmal vorsichtig streicheln, da war er aber noch sehr schüchtern. Hat da aber schon alle Herzen gebrochen :)

Die Wunde sieht den Umständen entsprechend gut aus, die obere Schicht der Fäden hat er runtergebissen, die untere ist aber Gott sei Dank noch dran. Stinkt aber etwas...
Naja, nun wird gespült jeden Tag und geguckt, dass es besser wird. Und AB gibts natürlich auch.
Hoffentlich reichts.

Andre Ratten sind aber noch sehr unheimlich. Aber dran schnüffeln kann er schon ;)
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Re: El Niño - Tagebuch einer Ausnahmeerscheinung

Beitragvon sully » So 7. Dez 2008, 18:06

Wahnsinn!!!!!

Ich kanns nur immer wieder sgen wie toll ich es finde das er bei dir einziehen durfte und du ihm die Chance gegeben hast.
Und die Fotos sprechen für sich.
Jetzt hoffen wir nur das die Popo Geschichte bald überstanden ist und er dann mal Ruhe hat.

Liebe und unendlich Dankbare Grüße
Ilona
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Re: El Niño - Tagebuch einer Ausnahmeerscheinung

Beitragvon chipi » So 7. Dez 2008, 20:54

Wissen wir denn jetzt schon, welche exotische Farbe der Herr genau hat? Sibirian-Blue-Agouti-Chinchilla-Hooded?
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Re: El Niño - Tagebuch einer Ausnahmeerscheinung

Beitragvon judith » Mo 8. Dez 2008, 07:05

Du hast es doch schon rausgefunden :D

Es hat aber tatsächlich was mit Agouti zu tun. Ich hab erst letztens nen Artikel von Anke gelesen und seitdem weiß ich, dass Agoutis mehrfahrbige Haare haben, und das hat er eindeutig. Die sind teils unten blau, dann weiß und dann braun.

Aber solang er am Popo noch gelb-grün-rot ist, mach ich mir darüber weniger Gedanken... :(

Der ist ganz schlimm, hält mich voll vom Arbeiten ab. Gestern abend aben wir sicher noch ne Stunde lang rumgealbert. Ich muss sein Alter auf jedem Fall nach Unten korrigieren, der ist höchstens 7 Monate ;) Der ist abgegangen wie ein Zäpfchen, war richtig versessen darauf, meinen Haarzopf in den Käfig zu ziehen, da hing er dran und hat gezogen und gezerrt und gekämpft wie ein Löwe :D Und kaum hat er ihn verloren ist er sofort dahinter her gehetzt. Da wollt er gar keine Ruhe mehr geben.
Ist schon heftig, wie dringend der die Action braucht, nachdem er sooo lange verschreckt in der Ecke gesessen ist.

Aber schlimm, dass der Po so übel aussieht. Gestern abend ists wieder eitrig geworden und er müffelt wieder böse :(

@sully
Du musst dringend mal vorbeikommen und ihn dir angucken! Dann darfst ihn auch mal streicheln, Yuna und Michi konnten schon streicheln :) Wie wärs mit Wochenende? ^^
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Re: El Niño - Tagebuch einer Ausnahmeerscheinung

Beitragvon sully » Mo 8. Dez 2008, 07:25

Ja gerne!!!
Als ich ihn gestreichelt habe hat er es ja nicht mitbekommen nach der Kastra)

Können ja gegen Ende der Woche mal telefonieren.

Liebe Grüße Ilona
sully
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Re: El Niño - Tagebuch einer Ausnahmeerscheinung

Beitragvon Yunamaus » Mo 8. Dez 2008, 07:34

Jaa der ist voll niedlich ;)

Zwar ein recht ein schüchterner Bursche aber er hat uns ned gezwickt, sondern seinen Kopf in Judiths Pulli gesteckt.

LG, Maria
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Re: El Niño - Tagebuch einer Ausnahmeerscheinung

Beitragvon Scully » Mo 8. Dez 2008, 11:35

Huhu,
mei is ja super wie weit er schon ist, aber Judith, die Finger ziehst auf den Fotos immer noch ein :mrgreen:

lg Kerstin
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Re: El Niño - Tagebuch einer Ausnahmeerscheinung

Beitragvon judith » Mo 8. Dez 2008, 12:05

Jaaaja, auf dem Foto ist das noch so. Aber als er mir dann hinterm Rücken rumgeklettert ist, um sich die andren Ratten anzugucken, konnt ich die Finger wirklich nicht mehr einziehen ^^
Man muss ja nichts provozieren, außerhalb des Käfigs beißt er schon nochmal in den Finger, wenn er ihn länger vor dem Maul hat und grad nichts anderes zu tun hat. Weiß halt nichts anderes mit Fingern anzufangen. :P
Aber so, wenn er beschäftigt ist, kann er mit der Nase auf die Hand fallen, das macht ihm nix.

Im Käfig kriegt er die Finger aber noch lange nicht in Reichweite.

Das ist aber auch schon so eintrainiert. Ich rate auch immer allen Anfängern, bei allen Ratten erstmal nicht die Finger hin zu strecken, sondern immer nur seitlich den Handrücken oder die Seite. Die meisten Ratten beißen doch immer nur in die Finger, auch Ratten, die an sich schon nett sind, zwicken schonmal in die Fingerspitzen. Da bin ich bisher sehr gut damit gefahren.

Naja, nun kommt der Härtetest. Wir fahren nachher zum Tierarzt und dann stellt sich raus, wie umgänglich er schon ist. Ich hoffe, er lässt sich von mir festhalten, dass die Tierärztin da ohne Narkose handlen kann.
Yuna gestern konnte auf jedem Fall ohne Probleme Spülen...
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Re: El Niño - Tagebuch einer Ausnahmeerscheinung

Beitragvon judith » Mo 8. Dez 2008, 16:13

Uha

Tierärztin war genervt, dass der Herr ihre schönen Fäden runtergerupft hat und sogar das so umständlich ausgeschnittene Pflaster :D

Tja, immerhin ist die untere Naht noch dran. Und alle waren begeistert, wie brav er war, man konnte ihn handlen wie jede andre Ratte, beim Festhalten hat er zwar geschrien als wollten wir ihn umbringen, aber dann durfte er den Kopf in meinen Händen verstecken und ihm war egal, was die an seinem Hintern rumpopeln :D Vogel-Strauß-Technik eben.
Mit Paste hat er sich auch bestechen lassen.
Und er hat eeewig viel Stressknödel-Würste gemacht, wie ein Wasserfall ^^ *hilfe*

Tja, wie gehts weiter... er bekommt ein anderes Antibiotikum und ich kann ihm ein bis zweimal am Tag die vereiterten Wundränder auswischen mit Desinfektionsmittel. Und dann beten wir, dass er seine unteren Fäden dran lässt und alles heilt, bevor die Infektion tiefer wandern kann. Sobald noch ein bischen mehr offen ist, muss er leider wieder in Narkose, damit er ordentlich geklammert werden kann. Nur dann nicht mehr so tief mit soviel Beruhigungsmittel vorneweg ^^
Immerhin haben wir es in nur 4 Tagen geschafft, dass man im Umgang mit ihm keine Handschuhe mehr braucht.
Und zuhause konnte ich ihn sogar ohne Biss aus der Transportbox rausheben! Ich glaub, in den Tiefen seines Herzens ist das echt ne liebe Ratte. :)
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